Laser Training System

Laser Training System (LTS)  -  “Röhm” Lichtschießen

Wettleuchten

Die Firma „Röhm“ stellte ihr „Licht Training System“, kurz „LTS“, auf der IWA 2005 der Öffentlichkeit vor. Entwickelt wurde es in Kooperation mit dem Deutschen Schützenbund (DSB). Die „RG Light Point“-Simula- tionswaffen generieren ein ungefährliches  Lasersignal der Klasse 1, welches auf 10 m Distanz einen Durch- messer von ungefähr  4,5 mm aufweist und damit etwa der Kaliberstärke üblicher Druckluftwaffen entspricht.

Warum schießen mit Licht?

Vorrangig soll dieses System zur Nachwuchsförderung in den Sportvereinen dienen. Die Hoffnung war und ist es, damit dem Negativtrend in der Mitgliederentwicklung entgegenwirken zu können. Die Lasertechnik macht es möglich, dass schon Kinder ab 6 Jahren mit Hilfe dieser Simulationswaffen an den Schießsport heran geführt werden können. Ein wichtiger Vorteil des „LTS“ ist, dass es auch außerhalb zugelassener Schießstätten eingesetzt werden kann, im Prinzip also überall.

Im rechtlichen Sinne handelt es sich bei diesen Simulationswaffen nicht um Schusswaffen, für deren Nutzung das Waffenrecht ein Mindestalter von 12 Jahren vorsieht. Geschossen werden darf z. B. mit Druckluft- oder CO2-Waffen bis zur Volljährigkeit auch nur unter Aufsicht einer entsprechend geschulten und geeigneten Person. 

Lichtschießen ist, das sollte natürlich berücksichtigt werden, keine vollwertige Alternative zum Schießen mit „echten“ Schuss-/ Druckluftwaffen, aus denen Projektile abgefeuert werden. Einflüsse wie unterschiedliches Geschossgewicht, Treibladung, Ballistik, Rück-/Prellschlag, Wind (Outdoor), u. a. sind mit dem „LTS“ nicht zu simulieren. Ebenso können keine Details zur Treffpunktlage ausgewertet werden, sondern man erhält lediglich die Rückmeldung: Zielfläche getroffen, bzw. nicht getroffen.

Jedoch ist die Nachwuchsförderung keineswegs alleiniges Einsatzfeld. Auch der gestandene Freizeitschütze kann damit eine Menge Spaß haben und dies sogar unter Einsatz seiner gewohnten Waffen. So kann man schon mit dem elektronischen Grundziel und einem Laser-Anbaumodul aus der „LTS“-Produktpalette gefahrlos und in lockerer Runde im heimischen Wohnzimmer tätig werden. Bei trockener Witterung kann man selbst auf einem kleinen Gartengrundstück munter einen ausschießen, ohne dabei mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten. Sogar Schreckschusswaffen können dabei zu neuen Ehren kommen.

 

Vergleiche “ERMATRONIC”-Infrarot-Waffen   <--- klick  

 

Vielseitiges Zielsystem

Wie vielseitig und ausbaufähig das „LTS“ ist, zeigt die nachfolgende Vorstellung des beinahe kompletten Equipment. – An diesem Punkt ein herzliches Dankeschön an die Firma „Röhm“ für die Teststellung des „LTS“.

Bereits das einfache elektronische Grundziel beinhaltet 5 verschiedene Schießspiele und kann einzeln für sich eingesetzt werden. Durch die Nachrüstung eines Funkmoduls kann es zu einem Funkziel aufgewertet werden, welches dann in der Lage ist, mit einem Zentraldisplay zu korrespondieren.

Das Zentraldisplay ermöglicht es dem Schützen die Funkziele zu verwalten und stellt dem Anwender verschie- denen Schießmodi zur Verfügung.

Das multifunktionelle Funkziel ist eine Variante mit 17 Treffersegmenten, ähnlich dem einer Dartscheibe. Hier kann besser ausgewertet werden, wo der Treffer angebracht wurde. Außerdem ermöglicht es weitere Schieß- spiele wie Dart und IPSC.

Auf alle Zielmodule passen die praktischen „LTS“-Zielschablonen, mit deren Hilfe die Trefferfläche verkleinert werden kann um den Schwierigkeitsgrad zu erhöhen.

Sehr praktisch ist es, dass die gesamte Vernetzung des Systems per Funk, also ohne lästige Kabelver- bindungen funktioniert. Die Testdurchläufe zeigten durchgängig einwandfreie und zuverlässige Funktion der Laserwaffen sowie der „LTS“-Komponenten.  

 

Das Equipment:                            

Lichtgewehr RG-Light-Point

Lichtpistolen RG-Light-Point “Action” und “Match”

“LTS” Zielsysteme

“LTS” Zubehör

GUNIMO

August 2007 / Juli 2013