Medien

 

17.03.2017

Der Anteil verwendeter Legalwaffen bei Straftaten ist in Deutschland sehr gering:

Quelle ist die sehr lesenswerte Broschüre “Die wehrhafte Republik” (Herausgeber: Matthias Hainich)

12.02.2017

Am 26. Januar 2017 hat der Ausschuss für Binnenmarkt und Verbraucherschutz des Europäischen Parlaments (IMCO) mit 25 gegen 9 Stimmen bei zwei Enthaltungen den im Dezember zwischen Parlament und Rat geschlossenen Kompromiss zur Änderung der Feuerwaffenrichtlinie angenommen. Einer der abwegigsten Punkte dieser Initiative, die ja eigentlich dem Kampf gegen den internationalen Terrorismus dienen soll, sieht die Gleichsetzung von Vorderlader-Replikas mit Jagd- und Sportwaffen vor:

(...) die Kommission hat beschlossen, dass Reproduktionen historischer Waffen (also Modelle, die Älter sind als 1890) von der neuen Richtlinie erfasst werden sollen, dass sie meldepflichtig werden und in die gleiche Kategorie fallen wie moderne Waffen (Kategorie C). Das wiederum gilt übrigens nicht für die Originale, also für die Waffen, denen sie eins zu eins nachgebildet sind! (...)

(...) Eine Frage: Lassen sich Terrorismus, illegaler Waffenhandel und Kriminalität wirklich auch dadurch bekämpfen, dass man den Umlauf von historischen Vorderladern einschränkt? Kann sich irgendjemand vorstellen, dass ein Terrorist mit einem, sagen wir mal, Steinschlossgewehr ein Massaker verübt, ohne dass die Ordnungskräfte ihn während der umständlichen Ladeprozedur unschädlich machen? (...)

Weiterlesen:

Quelle:

https://www.all4shooters.com/de/Shooting/Waffenkultur/EU-Feuerwaffenrichtlinie-Aenderung-Vorderlader-Replika-Pedersoli/

Kommentar:

Nun wird wieder eine Waffengattung meldepflichtig, von der nun wirklich keine Gefahr für die innere Sicherheit ausgeht und die in der Kriminalstatistik faktisch keine Rolle spielt. Die Folge ist: Die Liebhaber und Sammler dieser Waffen werden schikaniert, sie werden mit Kosten und Aufwand dazu gebracht, ihr Hobby einzuschränken oder aufzugeben. Unmengen unbescholtener Bürger werden kriminalisiert, weil sie von diesem Schwachsinn nichts erfahren und sich plötzlich des illegalen Waffenbesitzes schuldig machen, weil die seit Jahrzehnten über dem Kamin hängende VL-Replik plötzlich "böse" geworden und nicht registriert ist. Und dies nur, weil ein paar Sesselfurzer ohne Sachverstand einen Sündenbock für ihren ideologischen Verbotsschwachsinn brauchen. Wieder mal eine Scheibe von der Salami abgeschnitten in einem Sektor, wo man den geringsten Widerstand der "Lobby" erwarten darf. Es wird wirklich höchste Zeit, diesen teuren aber völlig nichtsnutzigen Eurokratie-Wahnsinn abzuschaffen.  -  GUNIMO

Info:

Nachder EG-Waffenrichtlinie werden Feuerwaffen in folgende Kategorien eingeteilt:

A Verbotene Feuerwaffen, B Genehmigungspflichtige Feuerwaffen, C Meldepflichtige Feuerwaffen, D Sonstige Feuerwaffen

 

27.01.2017

Der äußerst lesenswerte, nachfolgend hier teilzitierte und verlinkte Artikel von Wolfgang Röhl ist ein leuchtendes Beispiel dafür, wie guter Journalismus funktioniert: Umfangreiche Recherchearbeit, wohltuende Sachkunde und pointierte Formulierungen liegen zugrunde und rücken an die Stelle der anderenorts üblichen, reflexartig moralingesäuerten und ideologisch verblendeten Entrüstungs- und Dämonisierungskampagnen, wenn es um das Thema Waffen und die sinnlose, politische Verbotstreiberei nebst Kriminalisierung unbescholtener und gesetzestreuer Bürger geht. - Danke dafür! - GUNIMO

http://www.achgut.com/artikel/schutzpatron_oder_schutzpatronen

(Zitat)

Schutzpatron oder Schutzpatronen?    (von W. Röhl)   26.01.2017

(...)

Beim Waffenthema läuten in Deutschland die Kirchenglocken Sturm. Waffen gehen gar nicht, das ist Konsens im Staat der Nannybrigaden. Kürzlich entwaffnete die hellwache Aachener Polizei einen kostümierten Karnevalisten, der eine unscharfe ”Brauchtumswaffe” spazieren führte. Sentenzen wie “Wenn die richtigen Leute getroffen werden, ist gegen den Gebrauch der Waffe nichts einzuwenden (Clint Eastwood in “Dirty Harry” 2) stießen hierzulande auf Abscheu und Empörung. Es lohnt sich also ein Blick darauf, wie es um den armierten Komplex insgesamt steht.

(...)

Bewaffnet - im Sinne von wehrfähig - ist nur eine winzige Gruppe

Lassen wir mal jenen Bevölkerungsanteil weg, zu dem das Messer gehört wie zum frühen Rocker der Metallkamm, und beschränken wir das Sujet auf Schusswaffen. Im Prinzip gibt es drei Gruppen von Menschen in Deutschland, die solche besitzen. Erstens Polizei- und Militärangehörige. Zweitens unbescholtene Bürger mit Jagdschein und tadelloser Vita, sämtliche Waffen behördlich erfasst. Drittens Berufs- und Gelegenheitsverbrecher, deren Waffen eher selten registriert sind.

Ferner sind da Leute, die in Schützenvereinen ihre eigene Waffe benutzen (gewöhnlich ein bleischweres, einschüssiges, für Amokläufe nicht besonders geeignetes Sportgewehr der Kleinkaliberklasse .22lfB). Sowie eine kleine Schar von Leuten, die wegen einer akuten bzw. permanenten Bedrohungslage einen Waffenschein ausgestellt bekommen haben. Hinzu kommen noch Besitzer einer ererbten oder aus waffenrechtlich lockeren Zeiten herübergeretteten Wumme. Die behördlich gemeldet ist, aber nicht in der Öffentlichkeit “geführt” werden darf.

Dann gibt es noch nichtkriminelle Besitzer unangemeldeter Waffen. Etwa Sammler, die fürchten, der Staat werde ihnen irgendwann ihr Spielzeug abnehmen. Es gibt wahrscheinlich auch nicht ganz wenige Bürger, die irgendwie zu einer Waffe gekommen sind, diese aber als Privatsache betrachten, nötig etwa für einen sauberen Suizid. Über deren Anzahl kann man nur spekulieren.

Fakt dagegen, wie das Nationale Waffenregister auf Anfrage mitteilt: Derzeit besitzen in Deutschland rund eine Million Bürger eine “waffenrechtliche Erlaubnis” sowie mindestens eine Schusswaffe. Das ergab eine erfreulich sachliche Recherche von Deutschlandradio Kultur.

Bewaffnet - im Sinne von tatsächlich wehrfähig - ist demnach nur eine winzige Gruppe von Bürgern. Das sind die, welche eine scharfe Waffe besitzen und sie jederzeit an fast jeden Ort verdeckt mitnehmen dürfen. Jene Leute hingegen, die eine Waffe nur im eigenen Haus haben dürfen, müssen diese in einen Safe einschließen. Was bedeutet, dass die Besitzer im Fall eines Einbruchs/Überfalls womöglich nicht schnell genug in den Abwehrmodus gelangen. Wäre dann Pech für sie.

(...)

Die Polizei veröffentlicht im Wesentlichen ihre Bankrotterklärung

Was die Polizei im Wesentlichen tut, vielleicht auch nur tun kann, ist die Veröffentlichung ihrer Bankerotterklärung. Landauf landab kommen jetzt Ordnungshüter mit Kursen zu “Prävention” und “Einbruchsschutz” um die Ecke. Auf denen erfährt man, wie die eigene Behausung ein bisschen sicherer zu machen sei (von 10.000 Euro aufwärts). Kaum zu fassen: Die von Bürgern alimentierte Bürgerschutztruppe Polizei, unfähig, Bürger zu beschützen, macht sich dabei auch noch mit Handwerksverbänden, Fenster- und Haustürherstellern, Versicherungen und sonstigen Dealern gemein, welche objektiv zu den Profiteuren des Einbruchs-Tsunami gehören. Klicken Sie, stabilen Magen vorausgesetzt, nur mal auf  ”Zuhause sicher”.

Gerechterweise muss man sagen: Die Polizei überbringt bloß eine Botschaft der Grenzenlospolitik. Die lautet: Liebe Leute, wir haben bei dieser Chose aufgegeben. Seht selber zu, wir ihr mit den neuen Nachbarn klarkommt. Wenn es demnächst eure Oma erwischt, dann war die alte Dame wohl nicht präventiv genug.

Eine Schusswaffe kriegt er trotzdem nicht, der deutsche Michel, mag sein polizeiliches Führungszeugnis auch rein wie Neuschnee sein. Nicht mal zum Hausgebrauchsnotfall darf er ein Schießeisen unter dem Bettkasten halten. Nicht mal dann, wenn er fern der nächsten Wache in der Pampa nahe einer Autobahnabfahrt lebt oder in einem dieser Großstadtgettos, in die schuldlos eingesperrt zu sein man nicht mal Renate Künast wünscht.

Apropos, auch die Grünen sind besorgt! Nicht über die grassierende Kriminalität, versteht sich. Sondern über die alarmierende Attraktivität des kleinen Waffenscheins. Als erste Gegenmaßnahme möchte eine grüne Sicherheitsexpertin (den Lacher fügen Sie an dieser Stelle bitte selbst dazu) namens Irene Mihalic “Lücken im Waffenrecht” schließen. “Ein Baustein wäre, dass auch Kauf und Besitz von Schreckschusswaffen, Pfefferspray und Co. künftig erlaubnispflichtig werden.” (...)

(Zitatende)                      Autor: Wolfgang Röhl

 

 

09.01.2017

Und was haben wir hier nun wieder für ein Fundstück? - Richtig! - Den unseriös peinlichen Skandalisierungs- und Dramatisierungsartikel eines sogenannten “Journalisten”. Undifferenzierte Berichterstattung, Diffamierung und Stimmungsmache zum Fremdschämen:

Genau diese Art des Schmierenjournalismus führt zu weiterer Waffenhysterie und zur Kriminalisierung unbescholtener Bürger und Legalwaffenbesitzer und befürwortet zudem noch das Denunziantentum. Da muss man sich über das Aufkommen der Parole “Lügenpresse” eigentlich nicht mehr wundern, wenn man sieht, wie aus einer “Mücke” der ideologisch aufgeblasene “Elefant” wird.

Der Autor dieses unsäglichen Artikels tituliert den Reisenden in einem Fernbus als “Irren”, weil er eine legal besessene Schreckschusswaffe bei sich führt. Den, dazu von einer Behörde ausgestellten, sogenannten “Kleinen Waffenschein” hat er ordnungsgemäß dabei. Zusätzlich steckt sich dieser “Irre” noch ein Taschenmesser ein! - Was für ein empörender Sachverhalt! Und um dem Ganzen dann noch die ideologische Krone aufzusetzen, erwähnt der Schreiberling, dass die Ordnungshüter SOGAR noch weitere Munition im Reisegepäck des Mannes gefunden haben. Das ist ja geradezu unfassbar! Dieser “irre Waffennarr” hat doch tatsächlich noch Nachschub an Knall-/Gaskartuschen, ordnungsgemaß verschlossen und getrennt von der Waffe im Gepäck verstaut. Will der den Bus kapern, oder gar die Weltherrschaft an sich reißen?

Nach der Dämonisierungsorgie des Verfassers endet der Artikel mit dem entlarvenden Relativierungssatz: “Ob und wiefern sich der Mann strafbar gemacht hat und inwieweit er zum Führen einer solchen Waffe überhaupt geeignet ist, überprüft jetzt die Waffenbehörde.” - Im Klartext: Nichts genaues weiß man nicht. Ein Sturm im Wasserglas! Skandalisierungs-Bullshit, der die Druckerschwärze und die Aufmerksamkeit des Lesers nicht wert ist. Und natürlich wird es dem Autor keine Meldung wert sein, wenn klar ist, dass die Waffenbehörde in diesem Fall keinerlei Gesetztesverstoß feststellt. Denn die Richtigstellung eignet sich ja nicht zur Stimmungsmache.

Fazit: Journalismus der unterirdischen Art, wie ihn kein Mensch braucht!!

Das Ergebnis des Denunziantentums “aufmerksamer”, mitreisender Buspassagiere: Ein Reisebus wird von einer Streifenwagenbesatzung verfolgt und womöglich mit einer verkehrstechnisch nicht ganz ungefährlichen Aktion “abgefangen” und “aus dem Verkehr gezogen”, um einen Legalwaffenbesitzer zu kontrollieren und dessen Gaspistole und Munition zu beschlagnahmen, obwohl er sich ganz offensichtlich keines unmittelbaren Vergehens schuldig gemacht hat.

Dies sollte all jenen Bürgern zu denken geben, die sich laut veröffentlichter Statistiken derzeit geradezu massenhaft den “Kleinen Waffenschein” ausstellen lassen, um eine Schreckschusswaffe zu führen, weil sie sich wegen des aktuellen Staatsversagens in diesem unserem Lande nicht mehr sicher fühlen. Ja sind denn die vielen Antragsteller alle “verrückt” und “irre” geworden?

Schnell, ganz schnell, werden sie kriminalisiert und in Handschellen abgeführt, weil ein “aufmerksamer”, “besorgter” Bürger sie wegen der legalen Verteidigungswaffe in ihrer Tasche für einen Schwerverbrecher hält und die “110” ruft. Dann dürfen sie sich in den Medien von bornierten Moralaposteln als “irre” beschimpfen lassen, weil es hierzulande gerade hipp ist, alles was mit Waffen zu tun hat, irrational zu dämonisieren. Da fällt mir wieder das Wort des Jahres ein: “Postfaktisch”. Und genau das ist es: Die “Wahrheit” jenseits aller Fakten!

    

    

    

GUNIMO

Im Januar 2017

 

19.12.2016

O-ha! Die “Bild”-Zeitung findet es “blöd”!? - Na sowas von Scheinheiligkeit! Dabei gehört dieses Blatt doch ganz besonders zu der Sorte Medien, die sonst jede Straftat bei Verwendung von Hieb-, Stoß- und besonders Schusswaffen erheblich aufbauschen, dramatisieren und nicht müde werden, im Kontext solcher Ereignisse, nach einem schärferen Waffengesetz als vermeintliches Allheilmittel zu schreien. Dabei sollte eigentlich jedem vernünftig denkenden Menschen klar sein, dass die weitere Verschärfung der ohnehin sehr strengen deutschen Waffengesetzgebung keinen Nutzen für mehr innere Sicherheit hat. Grund: Das Gesetz ist längst mehr als ausreichend, es sollte nur mal entsprechend umgesetzt und angewendet werden! Merke: Gesetze treffen nur rechtstreue Bürger, kriminelle Elemente scheren sich einen Dreck darum. Die Folge ist, dass durch solch unsinnige Auswüchse, wie z. B. das Führverbot von - angeblich besonders gefährlichen - Einhandtaschenmessern, lediglich unbescholtene Bürger kriminalisiert werden, aber kein erkennbarer Mehrwert im Bezug auf Verbrechensbekämpfung und innere Sicherheit erzeugt wird. All diese Schikanen sind reine Plazebo-Effekte, welche die Politikergilde dem lieben Stimmvieh als unabdingbare Maßnahme für mehr Sicherheit verkauft. Motto: Wir tun was, wir werden aktiv! All das unter willfähriger Mithilfe des Dramatisierungs- und Dämonisierungsjournalismus der Mainstream-Medien. Irgendwie müssen die Auflagen ja gesteigert werden und da ist offensichtlich beinahe jedes Mittel recht.

Welche Folgen das am Ende für den Bürger hat, kann man in folgendem Artikel nachlesen:

    

Hinweis: Ein sogenanntes “entsprechendes Behältnis” wäre z. B. eine durch ein Schloss verriegelte Geldkasette, oder ähnliches. Dadurch wird das zugriffsbereite Tragen, also das “Führen” in der Hosentasche, zu einem gesicherten Transport ohne schnelle Zugriffsmöglichkeit und damit straffrei.

Übrigens: Das ist Unsinn! Egal welcher Berufsgruppe man angehört, bzw. einmal angehörte: Das private Führverbot (Führen = zugriffsbereites Tragen) von verbotenen Einhandmessern im öffentlichen Raum gilt natürlich für jede Person! Was der Schlachter im Rahmen seiner Berufsausübung an seinem fest umgrenzten Arbeitsplatz für Werkzeuge benötigt, ist etwas gänzlich anderes und tut im o. g. Kontext des Artikels nichts zur Sache. Sprich: Auch wenn dieser Mann z. B. Metzger wäre, hätte ihn dieses Urteil ebenso ereilt.

Dazu ist es interessant mal zu rekapitulieren, welche Behauptungen der damals als Innenminister tätige Dr. Wolfgang Schäuble auf eine Zuschrift des Bürgers Mark Padberg zum Thema Einhandmesser bei der Internetplattform “Abgeordnetenwatch” zum Besten gab.

Wie das in der Realität tatsächlich ausschaut, dass kann man im Artikel der Bildzeitung fein nachlesen. Folgt man der Schönrederei des damaligen Innenministers, dann wird klar: Offenbar unterstellten die handelnden Polizeivollzugsbeamten sowie auch der im Namen des Volkes “rechtsprechende” Richter im o.g. Fall, dass der Mediziner Dr. Klaus K. sein angeblich so gefährliches Einhandmesser zu Einschüchterungszwecken mitführt. Oder sollte das alles doch nur der reinen Willkür unterliegen, bei der gesetzestreue Bürger wegen einer Lappalie schnell der Kriminalisierung anheimfallen können? Dumm gelaufen eben! Armes Deutschland!

GUNIMO, Januar 2017

 

01.01.2016

Die EU-Kommission treibt die Waffenverbotsorgie weiter voran. Nun geht es insbesondere um Waffen, die lediglich Nachbauten von scharfen Waffen darstellen. Sprich Schreckschuss-/Salutwaffen, CO2- und Softair-Lookalikes, Replicas, etc.:

https://www.facebook.com/notes/firearms-united/eu-wants-your-gun-alarmsalutreplicaairsoft/9150552352 53818

The proposal wants to move alarm and signal weapons, salute and acoustic weapons as well as replicas to Category C and all of them who resembles military weapons to Category A. The latter means confiscation and destruction according to the proposal.

  • The proposal defines alarm/signal weapons designed and constructed for the purpose of raising alarm or sending a signal.
  • The proposal defines salute and acoustic weapons as specifically converted for the sole use of firing blanks, for use in theatre performances, movies etc.
  • The proposal defines ‘replica firearms’ as objects that have the physical appearance of a firearm, but are manufactured in such a way that they cannot be converted to firing a shot.

(...)

The airsoft branch includes millions of military looking "imitation" weapons, their owners, dealers, wholesalers and producers. Same can be said for the reenactment scene which switched from deactivated real firearms to non-convertible airsofts in the last decade. MS which experienced a threat by these replicas - which are no problem for cross-border crime - invented national rules, e.g. no open carrying on streets.

  • There is no cross-border problem for non-shooting replicas
  • There are millions of replicas in the EU which now should be registered or destroyed if they resemble military rifles

Say No To #EUgunban - Sign petition on www.gunban.eu

 

 

01.12.2015

Ein herausragender Kommentar von MdeP Marcus Pretzell (AfD) zum Thema legale Schusswaffen und Waffenrechtsverschärfung (vom 19.12.2015), den ich hier gerne zitiere.

https://de-de.facebook.com/permalink.php?story_fbid=883841888347934&id=516475415084585&substory_index=0

http://www.marcus-pretzell.de/

Legale Waffen sind Ausdruck von Freiheit

Immer strengere Reglementierungen im Waffenrecht gelten heutzutage als Zeichen des Fortschritts. In Presse und Politik gibt es eigentlich kaum jemanden, der heute noch für ein liberales Waffenrecht plädiert, zu groß ist die Angst, als Handlanger der angeblich so mächtigen Waffenlobby stigmatisiert zu werden.
Kommt es irgendwo auf der Welt zu einem Amoklauf oder gar Terroranschlag, ist die Reaktion weiter Teile der Konsensparteien schon vorhersehbar: Das angeblich so lockere deutsche Waffenrecht (Es ist eines der strengsten der Welt.) wird wieder verschärft, neue Gängeleien für Jäger und Sportschützen werden zur Pflicht, Innenpolitiker zeigen mit ernster Miene vor den Fernsehkameras, dass sie sich kümmern. Kritische Stimmen dürfen sich dagegen wahlweise als Waffenlobbyisten, verantwortungslose Waffennarren oder Spinner beschimpfen lassen. Gewaltdelikte – verübt mit illegalen Waffen – als Legitimation für die Gängelung von Millionen verantwortungsbewusster und gesetzestreuer Legalwaffenbesitzer zu nutzen, ist perfide. Vor allem aber dient es dazu, vom Versagen der Politik durch Aktionismus abzulenken. Wohlwissend, dass die Entwaffnung illegaler Waffenbesitzer ein aufwendiges, langwieriges und gefahrträchtiges Geschäft ist, weicht man aus auf den einfachen aber öffentlichkeitswirksamen Weg. Man wendet sich denjenigen zu, von denen man ahnt, dass Sie als gesetzestreue Bürger keinen Widerstand leisten werden, wohlwissend, dass man damit keinen Terroranschlag verhindert und keine Sicherheit herstellt. Gleichwohl erhofft man durch Rechteentzug für eine Minderheit, Tatkraft und Sicherheit für die Bürger vorgaukeln zu können.
Dabei war das einmal anders. Das Recht, Waffen zu besitzen galt früher auch hierzulande als Ausdruck bürgerlicher Freiheit. Wie selbstverständlich gehörte es zum Forderungskatalog der Märzrevolutionäre die sich wiederum an der Schweizer Eidgenossenschaft und den Vereinigten Staaten von Amerika orientierten. Den Herrschenden war die Idee eines selbstbewussten und bewaffneten Volks dagegen ein Gräuel – Fürsten und Militärs verhinderten zunächst ein liberales Waffenrecht, während August Bebel, einer der Urväter der deutschen Sozialdemokratie sich für ein waffentragendes Volk einsetzte.

Wer heute für ein liberales Waffenrecht eintritt, muss sich vorhalten lassen, er wolle „amerikanische Verhältnisse“, womit dann eine Vielzahl von Gewaltverbrechen gemeint ist. Das ist schon deshalb Unsinn, weil die allermeisten Straftaten – auch in den USA – mit Schusswaffen illegaler Herkunft begangen werden, also solchen Waffen, die selbst nach amerikanischem Recht nicht ordnungsgemäß geführt oder erworben wurden.
Die Kriminalitätsrate in den USA mag viele Ursachen haben und das ist sicher ein abendfüllendes Thema. Die Waffengesetzgebung spielt jedoch zweifelsohne eine untergeordnete Rolle. Insbesondere lässt sich aber erkennen, sofern man die einzelnen Bundesstaaten mit ihren Waffengesetzen und jeweiligen Kriminalitätsrate ansieht, dass innerhalb der USA strenge Waffengesetze keineswegs geringere Tötungsdelikte mit sich bringen.

Aber vergleichen wir uns lieber mit europäischen Ländern: Bei unseren südlichen Nachbarn in der Schweiz darf jeder unbescholtene Bürger eine Schusswaffe erwerben. Außerdem nimmt nahezu jeder wehrfähige Mann sein Sturmgewehr vom Militärdienst mit nachhause. Insgesamt kommen auf acht Millionen Eidgenossen ganze 2,5 Millionen registrierte Schusswaffen. Nach Logik der Waffengegner wäre jeder Skiurlaub Zermatt ein todbringendes Wagnis und die Schweizer Großstädte fest in den Händen bewaffneter Banden. Die Kriminalitätsstatistiken sprechen freilich eine andere Sprache. Gleiches gilt für die skandinavischen Länder, die aufgrund ihrer Jagdtradition ebenfalls eher freizügig mit Waffen umgehen.
Umgekehrt dürften Urlauber sich auf den britischen Inseln besonders sicher fühlen. Großbritannien und Irland verbieten den privaten Waffenbesitz nahezu vollständig. Trotzdem sind London und Dublin regelmäßige „Spitzenreiter“ in den Kriminalitätsratings.

Die Liste der Statistiken, mit denen sich ein Zusammenhang zwischen (Gewalt-) Kriminalität und Waffengesetzgebung widerlegen lässt, ist endlos. Die Argumente der Waffengegner sind folglich abwegig.
Es ist daher an der Zeit, die deutsche Waffengesetzgebung infrage zu stellen. Freiheit statt Generalverdacht sollte dabei das Leitmotiv sein.

Ich befürworte die Einführung eines Waffenführerscheins. Wie jeder Kraftfahrer soll auch der Waffenbesitzer Sachkenntnis, Verantwortungsbewusstsein und Eignung darlegen. Ein Kurs bei einer privaten Institution, z.B. einem Schützenverein mit anschließender theoretischer und praktischer Prüfung inklusive einer kurzen psychologischen Prüfung soll grundsätzlich zum Erwerb einer Schusswaffe berechtigen.
Wer straffällig wird, soll dagegen keinen Waffenführerschein erhalten, beziehungsweise einen bereits erworbenen Führerschein wieder abgeben müssen. Wer aufgrund von Alkohol- oder Drogenabhängigkeit oder psychischer Erkrankungen als charakterlich ungeeignet erscheint, darf sich ebenfalls nicht bewaffnen.

Es gibt keinen sachlichen Grund, unbescholtenen Bürgern weitere Lasten aufzubürden, nur weil sie legal eine Waffe erwerben möchten. Insbesondere dürfen Waffenbesitzer nicht unter Generalverdacht gestellt werden. Unangekündigte und verdachtsunabhängige Razzien, wie sie das aktuelle Waffengesetz vorsieht, sind ein Rückfall in graue Vorzeiten und angesichts verschwindend geringen Anteils legaler Schusswaffen an der Gewaltkriminalität völlig unverhältnismäßig.
Als diesen Sommer zum Schutz des G7-Gipfels kurzzeitig wieder die bayerischen Außengrenzen kontrolliert wurden, deckte die Polizei tausende Straftaten auf. Darunter auch zahlreiche Verstöße gegen das Waffengesetz. Man braucht wenig Phantasie, um sich vorzustellen, wie viele Waffen Tag für Tag unkontrolliert die völlig ungeschützten deutschen Grenzen überqueren. Die Politik hält aber beharrlich am Schengener Abkommen fest, obwohl immer deutlich wird, wie sehr Kriminelle davon profitieren.

Es mutet geradezu absurd an, dass dieselben Politiker, die vor dieser realen Gefahr die Augen verschließen, unbescholtene Bürger, die eine Waffe besitzen, mehr und mehr drangsalieren. Nicht gesetzestreue Waffenbesitzer bringen uns in Gefahr, sondern unkontrollierte Migration, ungesicherte Grenzen und eine laxe Strafjustiz. Freilich traut sich an diese dicken Bretter kaum mehr ein Politiker. Es ist ja auch viel bequemer auf Jäger und Sportschützen einzuprügeln.

Wenn wir es wirklich ernst meinen mit der freiheitlichen Demokratie in Deutschland, dann brauchen wir auch ein freiheitliches Waffenrecht. Ein Staat, der seine Bürger gängelt, drangsaliert und unter Generalverdacht stellt, verdient diese Bezeichnung nicht. Auch und gerade dann nicht, wenn er sich an Randgruppen wie den Waffenbesitzern vergreift. Ex-Bundespräsident Gustav Heinemann hat das schön auf den Punkt gebracht, als er sagte „Ein Staat ist immer nur so frei wie sein Waffengesetz.“ – Gemessen daran, sind wir auf dem Weg in die Diktatur.

 

25.11.2015

Die EU-Kommission hat eine offizielle Befragung eröffnet, um die Meinung der europäischen Bürger zu den vorgeschlagenen Verboten und Einschränkungen für den privaten Waffenbesitz zu erfahren:

https://ec.europa.eu/transparency/regdoc/?fuseaction=feedback&docId=3085376&language=de

...mehr dazu:

https://www.all4shooters.com/de/Shooting/Waffenkultur/Europaeische-Waffenkommission-Waffenbverbote -Luegen-Aufruf/

https://legalwaffenbesitzer.wordpress.com/

Mitmachen und sich gegen Aktionismus und Willkür wehren! Diese neuen Verbote haben nicht das Geringste mit Terrorbekämpfung und mehr innerer Sicherheit zu tun, sondern sie schikanieren lediglich gesetzestreue EU-Bürger. Merke: Terroristen und andere Verbrecher scheren sich nicht um Gesetze, mögen sie noch so streng und restriktiv sein und das sind sie bereits heute!

 

21.11.2015

Die Europäische Kommission hat als Reaktion auf die brutalen und menschenverachtenden Terroranschläge islamistischer Gewalttäter (13.11.2015 in Paris) einen Entwurf zur Änderung der Europäischen Feuerwaffenrichtlinie vorgelegt.

Sollte dieser Entwurf umgesetzt werden, so würde dies sehr gravierende Verschärfungen für den legalen Waffenbesitz mit sich bringen:

1.) Die Erteilung und Erneuerung waffenrechtlicher Erlaubnisse werden von einer verpflichtenden medizinischen Untersuchung abhängig gemacht.

2.) Waffenrechtliche Erlaubnisse werden auf maximal fünf Jahre befristet.

3.) Der Handel von Waffen über das Internet wird eingeschränkt und ausschließlich Händlern erlaubt.

4.) Halbautomatische Schusswaffen, die vollautomatischen Waffen ähnlich sehen, werden verboten. Selbst wenn diese Waffen endgültig unbrauchbar gemacht wurden, bleiben diese verboten.

5.) Die Regelungen zur Konstruktion von Gas- und Schreckschusswaffen werden europaweit harmonisiert, um deren Umbau in schießfähige Waffen zu verhindern. Zudem werden Gas- und Schreckschusswaffen meldepflichtig (Kategorie “C” der Feuerwaffenrichtlinie)

6.) Regelungen zur Unbrauchbarmachung von Schusswaffen werden europaweit harmonisiert, um deren Rückbau in schießfähige Waffen zu verhindern. Alle unbrauchbar gemachten Waffen werden ebenfalls meldepflichtig, sofern sie nicht vollständig verboten werden (vgl. Nr. 4)
 

Danksagung: Vielen Dank an die Schützenkollegen von “Gunboard.de” und insbesondere an den Mitstreiter “El Marinero” für die Zusammenfassung der EU-Forderungsliste und deren Verbreitung per Infomail.

 

Meine Meinung:

Ich bin mir absolut sicher, dass der neue Vorstoß der europäischen Kommission kein bloßer Aktionismus ist, sondern viel mehr nackte Berechnung! Hat man irgendwann schon einmal erlebt, dass die bürokratiegeilen und regelungswütigen Eurokraten irgendetwas schnell erledigen konnten? Wohl eher nicht!.

Dieses Papier aber wird wenige Tage nach den Terroranschlägen von Paris mirnichts-dirnichsts aus der Schublade gezogen. Na logisch!

Diese und ähnliche Pläne und Forderungen liegen nämlich schon lange in den Schubladen der Europa-Giftküche bereit. (Siehe
Forderungen von Cecilia Malmström 01/2014)

Und jetzt, wo die Angst und Betroffenheit allerorten hohe Wellen schlägt, hat man eine perfekte Gelegenheit ausgemacht, den Salamitaktik-Feldzug gegen den legalen, privaten Waffenbesitz um den nächsten Schritt voranzubringen. Jeder erkennt auf Anhieb, dass dieser Unsinn nicht das Geringste mit innerer Sicherheit und Terrorismusbekämpfung zu tun hat, sondern einzig und alleine mit der weiteren Einschränkung der Freiheit unbescholtener EU-Bürger. Dies mit dem Endziel des Totalverbots für den Besitz von Schusswaffen aller Art in privater Hand. In diesem Zusammenhang muss man sich fragen: Wovor haben die Regierenden eigentlich Angst? Vor uns allen?

Dabei hat gerade die Abschaffung aller Grenzkontrollen der EU-Mitgliedsstaaten erst Tür und Tor dafür geöffnet, dass Kuriere für kriminelle Vereinigungen und Terroristen jeder Couleur vollautomatische Kriegswaffen nebst Munition, Rakentenwerfer und Sprengstoff, bis hin zu C-Waffen, nahezu unbehelligt, illegal durch ganz Europa transportieren können!

Aber jetzt wird so getan, als ob sich Terroristen vorallem bei privaten Legalwaffenbesitzern eindecken, um ihre Anschläge hier in Europa zu verüben. Na klar, ist doch “logisch”: Die Drahtzieher geplanter Anschläge bestellen ihre Ware z. B.  beim Online-Markt “egun.de” oder adäquaten Plattformen unter Angabe ihrer Lieferadresse und Vorlage der amtlichen Bescheinigung zur Berechtigung zum Waffenkauf. Und “ganz sicher” hatten die Attentäter von Paris “scharf” gemachte Schreckschusswaffen und Deko-Kalaschnikows mitgeführt, weil die so “besonders gut” für die Verübung terroristischer Anschläge geeignet sind.

Herr schmeiß Hirn vom Himmel! - Während die illegale Beschaffung von Kriegswaffen für Kriminelle mitten in Europa ganz offensichtlich ein Kinderspiel ist, kommen unsere hilflosen Politiker-Darsteller auf die glorreiche Idee, Schreckschusswaffen amtlich registrieren zu lassen und damit ein neues Bürokratie- und Gebührenmonster ins Leben zu rufen. Hauptsache man kann dem unbedarften Stimmvieh suggerieren, dass man damit die innnere Sicherheit der Eurozone ein Stück weit voranbringen könnte.

Dass gerade jetzt erneut ein übergriffiger Vorstoß auf den legalen privaten Waffenbesitz gesetztestreuer, zuverlässiger Schützen und Waffensammler in die Wege geleitet wird, ist nichts weiter als eine berechnende Trittbrettfahrerei auf den bestialischen Anschlägen von Paris und der damit verbundenen hohen Terrorangst in Europa. Populistische Instrumentalisierung einer Tragödie als Wegbereiter für die Verbots- und Totschlagspolitik gegen die eigenen Bürger. Ekelhaft!

GUNIMO

 

Wer sich dagenen wehren möchte, der kann folgende Petitionen mitzeichnen:

https://www.change.org/p/council-of-the-european-union-eu-you-cannot-stop-terrorism-by-restricting-legal-gun-owner ship?recruiter=431043034&utm_source=share_petition&utm_medium=copylink

Deutsche Petition:

https://www.openpetition.de/petition/online/keine-verschaerfung-des-waffenrechts-waffengesetz-in-deutschland-durch- die-eu

 

 

23.10.2015

https://www.vdb-waffen.de/de/service/nachrichten/aktuelle/2015-10-23_herausforderung_versand_von_cs-gas--cn-gas-_und_pfeff erpatronen.html

 

02.08.2015

 

08.01.2014

Das “Kompetenzteam” des EU-Parlaments wird weitere Waffengesetzverschärfungen durchsetzen! Davon betroffen sind nach den Plänen der hoplophoben Antiwaffenquerulanten auch die bislang freien Waffen. Druckluft-, CO2- und Softairwaffen sollen demnach genehmigungspflichtig werden! Siehe Artikelauszug unten:

Quelle: Hier der komplette “IWÖ”-Artikel:   http://www.iwoe.at/inc/nav.php?id=361

Autor: Dr. Georg Zakrajsek, Interessengemeinschaft Liberales Waffenrecht in Österreich

 

20.12.2013

Polizist hält E-Zigarette für Waffe...

Quelle

http://www.ksta.de/koeln/-vorwurf-gegen-polizeibeamte--unzaehlige-male--eingeschlagen,15187530,25701430.html

 

20.12.2013

Streiteskalation durch Einsatz einer Gas-/Schreckschusswaffe

Quelle:

http://www.ksta.de/koeln/-streit-eskaliert-taxifahrer-schiesst-am-heumarkt-um-sich-,15187530,25673222.html

 

06.12.2013

Und wieder einmal kommt eine maßlos überzogene Polizeiaktion mit rechtswidriger Festnahme eines Legal- waffenbesitzers aufgrund von Denunziantentum zustande. Der zugehörige Zeitungsartikel zeichnet sich natürlich ebenfalls wieder durch ungesundes Halbwissen des Autors aus. Typisch: Die Begriffe: Waffenbesitzkarte, Waffenschein und “Kleiner Waffenschein” werden wie üblich munter durcheinandergeworfen. Noch nie etwas von Suchmaschinen gehört? Recherche ist eben alles!

Quelle:

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.oberlandesgericht-rueder-polizeieinsatz.c58cc3ea-e2db-42b3-9d17-871779f1e8cf.html

Kommentar: Was soll diese dumme Frage: “Warum geht er überhaupt mit Waffe zum Bahnhof?” - Die Antwort ist so kurz wie einfach: Weil er es legal darf, weil er es kann, weil er es möchte! - So einfach ist das! - Und unsinnig ist es auch nicht, denn schon sehr häufig wurden Reisende und Passanten in Bahnhöfen und Zügen Opfer von gewalttätigen Übergriffen. Selbstschutz und/oder Nothilfe mit einer Gaswaffe sind ein vollkommen legales Bürgerrecht!

Leserreaktionen:

Kommentar: Tja lieber “Berscheid”: Er läuft völlig legal mit einer Gaswaffe herum, wird denunziert, von der Polizei misshandelt und rechtswidrig Verhaftet und wundert sich dann. Ja, da kann man sich auch nur noch wundern und den Kopf schütteln! Naiv und dämlich ist wohl eher Dein Kommentar. Herr, wirf Hirn vom Himmel. - Töten kann ein entsprechend motivierter Täter jemanden auch mit einem mitgeführten Schirm, einem “Multi-Tool”, einem Küchenmesser, einer Nagelfeile, einem Schraubendreher, einem Rasiermesser oder einer Glasflasche. Das ist genau so wahrscheinlich oder unwahrscheinlich wie das Töten mit einer Schreckschusswaffe für Platzpatronen. Also auch diese Gegenstände alle verbieten und die Träger am Bahnhof verhaften und zu einer ordentlichen Strafe verurteilen? Nicht von der Waffe als Gegenstand geht eine Gefährdung aus, sondern von der Person die sie einsetzt. Gewaltbereite, aggressive Menschen können nahezu jeden Gegenstand des täglichen Gebrauchs als Waffe gegen andere einsetzen. Wer an Hoplophobie leidet, sollte in Erwägung ziehen, sich psychologisch Helfen zu lassen.

Kommentar: Gevatter “Schnappinger”: Einen Dachschaden hat wohl eher jemand der glaubt, in Bad Reichhall könne man unter keinen Umständen Opfer eines gewaltsamen Übergriffs werden oder unter die Räuber fallen. Oder ist dort schon der Himmel auf Erden? Also, lieber Vorbeugen, als auf die Schuhe kotzen.

 

25.11.2013

“Horch was kommt von draußen rein...”          “SEKs” sind keine Paketzusteller, holen aber manchmal welche ab.

Fakten: Alle in der besagten Wohnung vorgefundenen Waffen (Druckluft, CO2, und Schreckschuss) sind aufgrund ihres geringen Gefährdungspotentials gemäß Waffengesetz in Deutschland legal ab dem 18. Lebensjahr zu besitzen. Eine Registrierung ist nicht erforderlich! Es gibt auch keine Mengenbeschränkungen pro Person! Der im Artikel erwähnte “Waffenschein”, richtig gesagt der sog. “Kleine Waffenschein”, wird für den reinen Besitz dieser Waffen nicht benötigt. Lediglich das Führen ausschließlich von Schreckschusswaffen in der Öffentlichkeit, bedarf der Beantragung und Mitführung des “Kleinen Waffenscheins”, der ein einwandfreies Führungszeugnis voraussetzt und für eine Gebühr von 50,- EUR erhältlich ist. Dieser hat nicht das Geringste mit dem Waffenschein für scharfe Schusswaffen zu tun!

Fragen:

Wieso hielt die Polizei die Berliner Rentnerin für eine “gefährliche Waffenhändlerin”? Etwa weil sie eine größere Anzahl von freien Knallwaffen (PTB-Kennung) gekauft hat, als der gemeine Gutmensch gnädigst als “vernünftig” einstuft und gerade noch so zubilligt?

Ist es verhältnismäßig, dass ein Großaufgebot der Polizei nebst SEK und Sprengstoffspürhunden anrückt, Straßensperren errichtet, den Verkehr umleitet, überfallartig in eine Wohnung eindringt und die durch ein Hüftleiden behinderte Frau in Handschellen abführt?

Was bleibt von den dramatisierten Vorwürfen übrig, die vermutlich von einem Denunzianten in die Welt gesetzt wurden: Illegaler Besitz von ein paar Silvesterböllern, die in Deutschland nicht zugelassen sind. Sicher, Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. Ich würde gerne wissen, in wievielen deutschen Wohnungen solche Böller unbeachtet herumliegen und dann an Silvester unbedarft das neue Jahr einleiten. Ich schlage vor, alle Wohnungen in Deutschland durch Sprengstoffhundeführer, nach Absperrung der jeweiligen Straßenzüge und Evakuierung von Passanten, systematisch durchsuchen zu lassen.

Ein gefundenes Hitler-Bild, ebenfalls keineswegs strafbar, wird scheinheilig dazu benutzt, die Dame reflexartig in die “Rechte Ecke” zu stellen. Über Geschmack lässt sich vorzüglich streiten, ich würde mir einen solchen “Zimmerschmuck” auch nicht antun, aber kann und darf denn nicht jeder in seinen eigenen vier Wänden nach seiner Fasson glücklich werden? Das gilt genauso für das Sammeln von freien Waffen mit “PTB”- oder “F”-Kennzeichnung. Und mit dieser Leidenschaft steht die Betroffene keinesfalls alleine da.

Anstatt diesen völlig überzogenen und sicher teuren Polizeieinsatz als das Schießen mit Kanonen auf Spatzen zu geißeln (Unverletztlichkeit der Wohnung), hält es die Bild-Zeitung vielmehr für legitim, durch die perfide Art und Weise ihrer Berichterstattung, eine unbescholtene Bürgerin offen zu kriminalisieren, sie verächtlich zu machen, als latent geistig minderbemittelt darzustellen sowie mit braunem Gedankengut in Verbindung zu bringen. Und das wiederum wird dann vom geneigten Leser schön pauschal auf alle Waffenbesitzer übertragen die ja gerne als „irre Waffennarren“ diffamiert werden: “Typisch, die ticken doch alle gleich, diese Waffen-Fetischisten.”

Nun ist mit dieser “Antiterror-Aktion” gegen eine “rechtsradikale Waffenbraut” ein gnadenloser Schlag gegen die “organisierte Kriminalität” gelungen, der in hohem Maße der inneren Sicherheit dient und Deutschland wieder ein Stückweit friedlicher und lebenswerter macht. ... Oder etwa nicht?  :-(

Fazit: Ein unsäglicher Artikel eines pharisäerhaft-heuchlerisch veranlagten Moralapostels, der unter Zurhilfenahme naiver, verallgemeinernder und realitätsferner Totschlagsargumente seine plakativ zur Schau gestellte Empörung über ihm unliebsame Sachverhalte kundtut und diese formvollendet wie einen ideologischen Schild vor sich herträgt.

Andersdenkende werden mit erhobenem Zeigefinger bei typisch anklagendem Tenor angegangen und mit missionarisch anmutendem Eifer offensiv bearbeitet. Für diesen ideologischen Feldzug unliebsame Fakten (siehe oben) werden natürlich verschwiegen und standhaft ignoriert.

Überschrift: “Die Waffenbraut mit dem braunen Schatten.” - Nach dem Faktencheck ist schon dieser Header unverschämt, ehrverletzend und volksverdummend, wie letztlich der gesamte unsägliche Artikel.

Der Denunziant, der Denunziant, der ist der größte Lump im Land!

Und irgend etwas bleibt ja leider immer an den Menschen hängen, die von solchen ungerechtfertigten Kriminalisierungen betroffen sind. Armes Deutschland.

Quelle:

http://www.bild.de/regional/berlin/waffen/waffenbraut-neue-gewehre-gekauft-33546084.bild.html

 

Die Kriminalisierung unbescholtener Bürger die legal Waffen besitzen:

Quellen:

http://www.bild.de/bild-plus/regional/berlin/waffengesetz/andere-sammeln-eisenbahnen-ich-waffen-33533436,view=convers ionToLogin.bild.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/SEK-stuermt-Wohnung-Andere-sammeln-Eisenbahnen-ich-sammle-Waffen -id27871946.html

 

10.01.2012

Ein Besitzer von drei freien Schusswaffen ist, geht es nach der „Bild“, bereits ein: „Irrer Waffensammler“. Und wer gar mehrere Deko-Waffen sein Eigen nennt, der sollte des Nachts besser die Haustüre offen lassen und seinem Hund vorsichtshalber ein kugelsicheres Mäntelchen anlegen...    –   Deutschland im Januar 2012:

Sobald es um ein Ereignis geht, bei dem Schusswaffen thematisiert werden, ist die Berichterstattung in den Boulevardmedien („Bild“ und Konsorten), stets geprägt von diffamierender Wortwahl, grotesken Übertreibungen und unerträglicher Verlogenheit! Einfach nur noch peinlich, wie da sogenannte Journalisten kampagnenartig pure Stimmungsmache betreiben und auf diese Weise die geneigte Leserschaft für dumm verkaufen.

Jüngstes Beispiel: Ein Machwerk eines Schmierfinken der „Bild“-Zeitung vom 10.01.2012. - Hier Auszüge:

Reißerischer Aufmacher: „SEK überwältigt irren Waffensammler“

Titel: „Verlassener Mann ballert in seiner Wohnung rum“

Und weiter: Gefährlicher Polizeieinsatz in Mügeln (Sachsen)! Schwer bewaffnete SEK-Beamte in Kampfmontur überwältigen am Abend einen um sich schießenden Waffennarren in seiner Wohnung. (…) Die Retter gehen in Deckung. Kurz darauf ist die Eliteeinheit der sächsischen Polizei vor Ort. Schwer bewaffnete Beamte des Spezialeinsatzkommandos (SEK) gehen in Mügeln in Stellung. (…) Beamte der Verhandlungsgruppe nehmen Kontakt zu dem Mann auf. Und die geschulten Verhandler leisten offenbar ganze Arbeit. Denn plötzlich wirft der Mann eine SCHRECKSCHUSSPISTOLE und ein Magazin aus dem Fenster, kommt an die Tür. (…) Darauf hat das SEK nur gewartet: Die Elitecops zögern keine Sekunde, überwältigen den gefährlichen Schützen. (…) Bei der anschließenden Wohnungsdurchsuchung finden die Beamten weitere Waffen, stellen zwei LUFTGEWEHRE und einen Gewehrlauf sicher. (…) Gegen ihn wird wegen Verstoß gegen das Waffengesetz ermittelt.

So ein geistiger Durchfall lässt jeden sachlich denkenden Leser mit klarem Menschenverstand einfach nur noch sprachlos zurück. Wäre es nicht so traurig, man könnte sich biegen vor lachen. Plakativ zur Schau getragenes Gutmenschentum paart sich mit dem Totalverzicht auf Anwendung von Sachkenntnis. Unterirdisch! Das Ganze ist nichts weiter als eine Fortsetzung der üblichen medialen Hetzkampagnen gegen den privaten Waffensitz. Ich will die Aktion des besagten Waffenbesitzers hier definitiv nicht schönreden, sicher hat er sich alles andere als akzeptabel und angemessen verhalten. Ein erhebliches Fehlverhalten steht hier völlig außer Frage. Aber wo ist in diesem Falle die Verhältnismäßigkeit der Mittel und das Augenmaß seitens der Staatsmacht geblieben??

Fakten: Ein offenbar bislang unbescholtener Bürger besitzt ganz legal drei freie Schusswaffen:

1.) Eine Schreckschusswaffe, mit der man lediglich Knall- oder Reizgasmunition, aber aufgrund des verbauten Laufs natürlich keinerlei Projektile verschießen kann. Diese Signalwaffen sind nach deutschem Waffengesetz frei ab 18 Jahren zu besitzen und werden in Regel zur Selbstverteidigung eingesetzt. Schießen darf man damit in/auf seinem privaten Besitztum, natürlich unter Vermeidung von Ruhestörung seiner Mitmenschen (Gesetzeslage im Bezug auf Ruhezeiten beachten).

2.) Zwei Luftgewehre und einen Luftgewehrlauf: Diese Waffen (respektive Waffenteile), mit einer Energieentwicklung von max. 7,5 J, sind ebenfalls nach deutschem Waffengesetz frei ab 18 Jahren zu besitzen, eben weil von diesen, bei bestimmungsgemäßem Umgang, keine wesentliche Gefährdung für Leib und Leben ausgeht.

Der Mann hat sich also im Prinzip nur eines einzigen Vergehens schuldig gemacht: Ruhestörung mit einer Signalwaffe aufgrund einer emotionalen Ausnahemsituation und persönlicher Frustration, in mutmaßlich angetrunkenem Zustand! Es ist hier m. E. kein unmittelbarer oder gravierender Verstoß gegen das Waffengesetz gegeben. Erst dadurch, dass Anwohner „Schüsse“ melden und längst eine irrationale Hoplophobie in großen Teilen der Bevölkerung und leider auch bei vielen Politikern und so manchem Behördenvertreter Einzug gehalten hat, eskalierte die Situation in schier unglaublicher Weise. Daran sind nicht zuletzt Volksverdummungsmedien wie die „Bild“-Zeitung in erheblichem Maße schuld, die jeden Besitzer einer legalen Waffe sofort kriminalisieren, ihn reflex- und kampagnenartig mittels hetzerischer Wortwahl zu einem „irren Waffennarren“ hochstilisieren.

Und so kommt es dann, dass eine bis an die Zähne bewaffnete und topp ausgebildete SEK-Einheit, samt geschulter Verhandlungsgruppe, einem „irren Waffennarren und -sammler“ (zur Erinnerung: nur 3 – in Worten: DREI - Exemplare freier Waffen) gegenüber steht, der innerhalb seiner Wohnung ein paar Schüsse mit Knallmunition abgegeben hatte. In der Fabulierung der „Bild“ wird daraus: „Ein wild um sich schießender Waffennarr“, bzw. „ein verwirrter Mann“.

Und dem Verhandlungsteam dieser hochgerüsteten Eliteeinheit gelingt es doch tatsächlich nach kurzer Zeit den Mann dazu zu überreden seine Schreckschusswaffe aus dem Fenster zu werfen und die Türe zu öffnen. Und dann zögern die „Elitecops“ keine Sekunde mehr, den nun seiner Schreckschuswaffe entledigten „gefährlichen Schützen“ („Bild“) zu überwältigen. 

Wahnsinn!! Da stockt einem regelrecht der Atem. Toll, wie es dem Autor des unsäglichen „Bild“-Beitrages gelingt, aus einer kleinen Mücke einen riesigen Elefanten herbei zu schreiben. Da wird mal wieder mit Kanonen auf Spatzen geschossen.

Und wie könnte es bei einem „irren Waffensammler“ und „wahnsinnig gefährlichen Schreckschusschützen“ auch anders sein: Bei der anschließenden Hausdurchsuchung werden dann weitere Waffen sichergestellt: Täterätä: Zwei LUFTGEWEHRE! Jetzt wird klar: Der irre Sammler muss mit diesem Arsenal an gefährlichen Schusswaffen einen Amoklauf geplant haben! Oder wollte er gar die Weltherrschaft an sich reißen?? Wozu sonst hortet man eine solch umfangreiche Sammlung von 3 (!) Schusswaffen? – Herr wirf Hirn vom Himmel! Am besten in der unmittelbaren Nähe von Bildzeitungsautoren.

Sicher so ein SEK-Einsatz kostet eine Menge Geld! Aber der vernichtende und gnadenlos ausgeführte Schlag gegen diesen gemeingefährlichen Unhold mit seinen “Mordwaffen” war das dem Steuerzahler doch wohl allemal wert. Ein echtes Happy-End. Deutschland ist nun wieder ein Stückweit sicherer geworden. Eine tickende Zeitbombe wurde entschärft. Prima, dass es so viele aufmerksame Denunzianten unter den „netten“ Nachbarn und Waffen-Phobikern gibt, die den herbeigerufenen Einsatzkräften eindringlich und hysterisch den „Ernst der Lage schildern“. - Armes Deutschland! 

 

Aber, es kann noch schlimmer kommen, wie die “HAZ” berichtet. Hier Auszüge des Artikels vom 09.01.2010:

Aus der “HAZ” vom 10.01.2012

Merke: Die Politik verteidigt derartiges Vorgehen! Sprich: Ein Denunziant behauptet etwas, erzeugt damit einen Verdacht und die Polizei - hier gar ein SEK - überfällt eine Familie, kriminalsiert diese und erschießt auch noch den Hund. - Gefahr im Verzug! - Bananenrepublik allez!

GUNIMO